Zum Inhalt springen
LOUD

Studierende besetzen Hörsaal an der Universität Kassel wegen Änderungen der Zivilklausel

Kassel, Hesse, Deutschland · seit 4. Nov. 2026

Läuft es noch?

NEINBeendet am 6. Nov.

Letzter Bericht · geprüft

Das Wichtigste in drei Zeilen

Warum protestiert wird
Studierende protestieren gegen die Entscheidung des Senats der Universität Kassel, die Zivilklausel in der Grundordnung der Universität abzuschwächen.
Was sie fordern
Die Protestierenden fordern den Erhalt der ursprünglichen Zivilklausel, die vorschreibt, dass Forschung und Lehre ausschließlich friedlichen Zwecken dienen.
Was sich geändert hat
6. November: Die Polizei räumte den besetzten Hörsaal, was zu sechs leichten Verletzungen bei Beamten und strafrechtlichen Ermittlungen gegen 47 Personen führte.
WhatsAppAuf X posten

Beide Seiten

Was die Protestierenden fordern

  • Erhalt der ursprünglichen Zivilklausel
  • Beibehaltung des exklusiven Fokus auf friedliche Forschung
  • Ablehnung von militärbezogener Forschungskooperation

Veranstaltet von: Zivilklausel bleibt, Asta

Was die Behörden sagen

Die Universitätsleitung erstattete Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs. Der hessische Innenminister Roman Poseck erklärte, der Polizeieinsatz sei notwendig gewesen und verurteilte die Aktionen der Protestierenden als Zeichen der Radikalisierung.2

Die Zahlen

Nur Zahlen, die eine Quelle nennt, mit Angabe, wer sie nennt. Schätzungen gehen oft auseinander.

Teilnehmende
50
Die Polizei berichtete, dass sich etwa 40 bis 50 Personen im Hörsaal befanden.2
Festnahmen
47
Die Polizei identifizierte 47 Personen während der Räumung des Hörsaals.2
Verletzte
6
Sechs Polizeibeamte erlitten laut Berichten leichte Verletzungen.2

Die ganze Geschichte

Studierende der Universität Kassel besetzten einen Hörsaal, um gegen die Entscheidung des Senats zur Änderung der Grundordnung der Universität zu protestieren. Die Änderung betrifft die 'Zivilklausel', die zuvor vorschrieb, dass Forschung und Lehre ausschließlich friedlichen und zivilen Zwecken gewidmet sein müssen. Die Initiative 'Zivilklausel bleibt' argumentiert, dass die neue Formulierung unzureichend sei und potenziell militärbezogene Forschung ermögliche. Die Universitätsleitung erklärte, die Änderung verdeutliche das Friedensgebot der Institution. Nach der Besetzung erstattete die Universität Anzeige wegen Hausfriedensbruchs. Die Polizei räumte den Saal am frühen Donnerstagmorgen, nachdem die Protestierenden das Gebäude nicht verlassen wollten. Laut Polizei wurden 47 Personen entfernt, wobei einige Widerstand leisteten. Sechs Beamte erlitten leichte Verletzungen, und es wurden Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs, Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Chronik

  1. Die Polizei räumt den Hörsaal, identifiziert 47 Personen und meldet sechs verletzte Beamte.2

  2. Studierende besetzen einen Hörsaal an der Universität Kassel, um gegen die Abschwächung der Zivilklausel zu protestieren.1

Markierungen liegen im Stadtzentrum, nie an Treffpunkten

Mehr davon

Vorbei

Polizei räumt besetzten Hörsaal an der Universität Kassel

Kassel, Deutschland · seit 4. Nov.

Studierende protestierten gegen die Entscheidung des Senats der Universität, die Zivilklausel zu ändern, was Forschungskooperationen mit Militär- und Rüstungsfirmen ermöglicht.

  • studierende
  • bildung

2 Quellen · 70% sicher ·