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Wird heißerarbeit

IG Metall startet Warnstreiks in Hildesheim

Hildesheim, Lower Saxony, Deutschland · seit 1. Nov. 2026

Läuft es noch?

JATag 3, läuft seit 1. Nov..

Letzter Bericht · geprüft

Das Wichtigste in drei Zeilen

Warum protestiert wird
Beschäftigte protestieren, nachdem die Friedenspflicht in den Tarifverhandlungen ausgelaufen ist und die zweite Verhandlungsrunde ins Stocken geraten ist.
Was sie fordern
Demonstrierende fordern eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten.
Was sich geändert hat
2. Nov.: IG Metall teilte mit, dass sich mehr als 2.000 Beschäftigte an Warnstreiks in Niedersachsen, einschließlich Hildesheim, beteiligt haben.
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Beide Seiten

Was die Protestierenden fordern

  • Fünf Prozent mehr Entgelt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten
  • Fünf Prozent höhere Ausbildungsvergütungen bei einer Laufzeit von zwölf Monaten

Veranstaltet von: IG Metall

Was die Behörden sagen

Der Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall wies die Kritik der Gewerkschaft zurück und erklärte, das aktuelle wirtschaftliche Klima lasse keinen Spielraum für ein höheres Angebot, und verwies darauf, dass die Branche seit 2018 vor Herausforderungen stehe.1

Die Zahlen

Nur Zahlen, die eine Quelle nennt, mit Angabe, wer sie nennt. Schätzungen gehen oft auseinander.

Teilnehmende
300
rund 300 Beschäftigte1

Die ganze Geschichte

Nach dem Auslaufen der Friedenspflicht in der Metall- und Elektroindustrie hat die Gewerkschaft IG Metall in ganz Niedersachsen, darunter auch in Hildesheim, Warnstreiks gestartet. In Hildesheim versammelten sich schätzungsweise 300 Beschäftigte während einer Nachtkundgebung vor dem Werk des Automobilzulieferers KSM Castings, wobei weitere Aktionen Beschäftigte von Bosch und ZF einbezogen. Die Gewerkschaft lehnte ein Arbeitgeber-Gegenangebot mit einer Einmalzahlung und einer Entgelterhöhung von 1,3 Prozent ab Juli 2028 ab, und prangerte dies als Provokation sowie als Rezept für Reallohnverlust an. Die Gewerkschaft fordert eine Entgelterhöhung von 5 Prozent über einen Zeitraum von zwölf Monaten. Arbeitgeber wiesen die Kritik über NiedersachsenMetall zurück und erklärten, dass die aktuelle wirtschaftliche Lage kein höheres Angebot zulasse.

Chronik

  1. IG Metall gab an, dass sich über 2.000 Beschäftigte den Warnstreiks in Niedersachsen angeschlossen haben, wobei weitere Aktionen in Hildesheim und anderen Städten geplant sind.12

  2. IG Metall eröffnete Arbeitsniederlegungen mit einer Nachtkundgebung vor dem KSM-Castings-Werk in Hildesheim mit rund 300 Teilnehmenden.1

Markierungen liegen im Stadtzentrum, nie an Treffpunkten

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