IG Metall-Beschäftigte führen Warnstreiks in Bayern durch
Mehrere Städte · markiert in Munich, Deutschland · seit 1. Nov. 2026
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Das Wichtigste in drei Zeilen
- Warum protestiert wird
- Die Beschäftigten streiken für höhere Löhne während der laufenden Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie.
- Was sie fordern
- Die Gewerkschaft fordert eine Entgelterhöhung von 5 Prozent.
- Was sich geändert hat
- 4. November: Die IG Metall meldete 16.000 Teilnehmer in ganz Bayern, darunter 3.000 Beschäftigte im BMW-Werk in München.
Beide Seiten
Was die Protestierenden fordern
- 5 Prozent Entgelterhöhung
Veranstaltet von: IG Metall
Was die Behörden sagen
Der Arbeitgeberverband vbm bezeichnete die Aktionen der Gewerkschaft als unnötig und schlug eine geringere Lohnerhöhung vor, wobei er auf Bedenken hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit und sinkender Gewinne in der Automobil- und Maschinenbaubranche verwies.1
Die Zahlen
Nur Zahlen, die eine Quelle nennt, mit Angabe, wer sie nennt. Schätzungen gehen oft auseinander.
- Teilnehmende
- 16.000
- Die IG Metall meldete 16.000 teilnehmende Beschäftigte in ganz Bayern am vierten Tag der Streikwelle.1
Die ganze Geschichte
Mitglieder der Gewerkschaft IG Metall haben im Rahmen der laufenden Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie eine Reihe von Warnstreiks in ganz Bayern gestartet. Nach Angaben der Gewerkschaft beteiligten sich am vierten Tag der Streikwelle 16.000 Beschäftigte an den Arbeitskampfmaßnahmen, davon 3.000 Teilnehmer im BMW-Werk in München. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von 5 Prozent. Als Reaktion darauf kritisierte der Arbeitgeberverband vbm die Streiks, wobei Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt das Vorgehen der Gewerkschaft als unnötige "Klassenkampfrhetorik" bezeichnete. Die Arbeitgeber haben eine Einmalzahlung von 1 Prozent für 2027 und eine Erhöhung um 1,3 Prozent für 2028 vorgeschlagen und verwiesen dabei auf Bedenken hinsichtlich der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Gewerkschaftsführer Horst Ott erklärte, die Gewerkschaft beabsichtige, den Druck auf die Arbeitgeber in den kommenden Tagen zu erhöhen.
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