Studierende und Personal demonstrieren in Wien gegen Universitätsfinanzierung
Vienna, Österreich · 22. Okt. 2026
Läuft es noch?
NEINEs war eine eintägige Aktion am 22. Okt.
Letzter Bericht · geprüft
Das Wichtigste in drei Zeilen
- Warum protestiert wird
- Demonstrierende kritisierten die staatliche Finanzierung der öffentlichen Universitäten und Kürzungen der Bildungsausgaben.
- Was sie fordern
- Teilnehmende forderten die Bundesregierung auf, das Universitätsbudget auf 18 Milliarden Euro zu erhöhen, um die Inflation auszugleichen.
- Was sich geändert hat
- 22. Oktober: Rund 50.000 Demonstrierende zogen in Wien gegen die Pläne zur Hochschulfinanzierung durch die Straßen.
Beide Seiten
Was die Protestierenden fordern
- Mindestens 18 Milliarden Euro für die Universitäten für den Zeitraum 2028–2030 bereitstellen
- Kürzungen der Bildungsausgaben stoppen
- Das vollständige Angebot an Bildungsprogrammen und Studierendenservices aufrechterhalten
Veranstaltet von: Austrian National Union of Students, public service union
Die Zahlen
Nur Zahlen, die eine Quelle nennt, mit Angabe, wer sie nennt. Schätzungen gehen oft auseinander.
Die ganze Geschichte
Am Donnerstag, den 22. Oktober, zogen Tausende Studierende, Universitätsangestellte und Vertreter der akademischen Gemeinschaft durch Wien, um gegen die Ausgabenpläne der Regierung für den Hochschulbereich zu protestieren. Organisiert von der Österreichischen HochschülerInnenschaft gemeinsam mit der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst fand die Demonstration unter dem Motto „Roter Alarm – #RettetDieUniversitäten!“ statt. Die Beteiligten forderten eine Zuweisung von mindestens 18 Milliarden Euro für die Universitäten für den Zeitraum 2028–2030 als Gegenmaßnahme zur Inflation und warnten, dass das von der Regierung geplante Budget von 16 Milliarden Euro zu Programmkürzungen, schlechteren Studierendenservices und verschlechterten Arbeitsbedingungen führen werde. Die Universitätsleitungen unterstützten die Aktion, indem sie Mitarbeitenden und Studierenden die Teilnahme ermöglichten. Die Bundesregierung blieb dabei, dass ihre Finanzierungsentscheidung nach einer Einigung hochrangiger Beamter endgültig sei.
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